Technik

Hayabusa mit Fahrgestell LTS-III
 BMW R1200GSW mit modifiziertem Euro 3 Rahmen

Entwicklungsziel der verwendeten Technik war und ist es, dem Kunden ein sicheres, wartungsarmes und zugleich komfortables Gespannfahrwerk zu übergeben. Wo immer es möglich ist, verwende ich daher bewährte Komponenten aus Großserienfahrzeugen oder aus dem Maschinenbau. Alle verwendeten Gelenke sind mit einer Dauerfettpackung und einer wirksamen Abdichtung versehen. Die Rahmenteile erhalten einen speziellen Korrosionsschutz mit anschließender Oberflächenbeschichtung aus Kunststoff.

Für den Umbau von Motorrädern zu Gespannen verwende ich für die leistungsstarken Touren- und Sportgespanne ausschließlich meine Achsschenkel–Vorderradführung ASL-2 und für alle anderen die ASL-light. Grundsätzlich können mit dieser Technik alle gängigen Beiwagenfahrgestelle kombiniert werden. Die besten Fahreigenschaften erhalten Sie jedoch mit meinen kinematisch ausgeklügelten Beiwagenradführungen. Sie ermöglichen ein Mitlenken des Beiwagenrades in Linkskurven und verringern dadurch die Lenkkräfte insbesondere, wenn breite Reifen montiert sind.

Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, Beiwagenkörper anderer Anbieter mit einem meiner Fahrgestelle zu kombinieren.

Speziell nach meinen Vorgaben abgestimmte Gespannfederbeine, die in Federkraft und Dämpfung stufenlos einstellbar sind, zählen zum Standard meiner Umbauten.

Insbesondere für sportlich ausgerichtete Gespanne kommt ein speziell abgestimmter Querstabilisator zum Einsatz, sofern es die Einbauverhältnisse zulassen.